Attraktive Ausflugsziele

Lübeck, Ratzeburg, Mölln

Nur 10 bis 20 Kilometer sind es von der Stecknitz-Region bis nach Lübeck, Ratzeburg und Mölln. Selbst die Ostseestrände sind mit dem Auto in einer guten halben Stunde erreicht.

Ein Besuch der Hansestadt Lübeck wird zum Erlebnis. Die gesamte Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Besucher fühlen sich in den schmalen Gassen und vor eindrucksvollen Gebäuden oft wie ins Mittelalter zurückversetzt. Stolz und Macht der Hanse vermitteln das Holstentor, die Salzspeicher, die fünf großen Altstadtkirchen und das prächtige Rathaus. Alte Segelschiffe im Museumshafen und die Ausflugsschiffe an der Untertrave sorgen für maritime Atmosphäre und geben einen Vorgeschmack auf die Bade- und Fischerorte an der Ostsee, die sozusagen direkt vor der Haustür Lübecks liegen.

Die Inselstadt Ratzeburg wurde durch ihre Ruderer weltberühmt. Immer wieder sind die hier trainierten Sportler bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erfolgreich. Wassersportler finden hier ein ideales Revier: Die Stadt ist umgeben von Seen. Der Ursprung Ratzeburgs war die "Raceburg", eine Ringburg der Slawen, die auf einer kleinen Insel, der heutigen Schlosswiese, lag. Kulturinteressierte sollten sich den Dom zu Ratzeburg ansehen, den Heinrich der Löwe 1165 erbauen ließ. Es ist das älteste und eindrucksvollste Bauwerk der Backsteinromanik in Norddeutschland. Außerdem hat Ratzeburg drei interessante Museen zu bieten: das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg (Domhof 12), das A.-Paul-Weber-Museum (Domhof 5) und das Ernst Barlach Museum (Barlachplatz 3).

Die Eulenspiegelstadt Mölln bezaubert mit ihrem mittelalterlichen Charme. In engen und winkeligen Gässchen und auf dem schönen Marktplatz kann man sich leicht in die Zeit zurückversetzen, in der hier angeblich Till Eulenspiegel mit den Möllnern seinen Schabernack trieb. Sein Gedenkstein und das Museum am Markt sowie sein Grab an der St. Nicolaikirche erinnern an den berühmtesten Sohn der Stadt. Mölln, das einst ein Vorposten Lübecks an der Alten Salzstraße war, hat sich heute einen Namen als Kurort gemacht. Neben Kneippkuren und Anwendungen für Gesundheitsbewusste gibt es im Kurmittelhaus auch Wellness.

Hauptsehenswürdigkeit von Schwerin ist das auf einer Insel gelegene Märchenschloss der Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Wer das „Tor zur Welt“, die Hansestadt Hamburg besucht, muss sich auch den Hafen und die Elbphilharmonie ansehen.

...die Ostsee, Schwerin und Hamburg sind so nah

Schwerin und Hamburg sind von der Stecknitz-Region aus mit dem Auto in nur einer Stunde erreicht. Schwerin ist Landeshauptstadt und Kulturmetropole des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Gekrönt wird das bezaubernde Stadtbild von dem auf einer Insel im See liegenden Märchenschloss, in dem heute das Landesparlament tagt. Trotzdem sind im Schlossmuseum, dem Burg- und Schlossgarten und im Schlosscafé Besucher herzlich willkommen. Die Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind der Dom (13./14. Jh.), der Altstädtische Markt mit dem Rathaus und den historischen Bürgerhäusern, der Schlachtermarkt mit den restaurierten Fachwerkhäusern, das Staatstheater im Neorenaissancestil und das klassizistische Staatliche Museum.

Hamburg, das "Tor zur Welt", ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands und hat Besuchern wirklich jede Menge zu bieten. Da muss man sich unbedingt den Hafen ansehen, in dem Schiffe aus aller Welt anlegen, und die alten Lagerhäuser, in denen Gewürze, Kaffee, Tee, Rum und Teppiche lagern. An der Elbchaussee stehen die Villen der ganz reichen Hamburger. Eine ebenso beliebte Adresse ist die Außenalster, ein großer See mitten in der Stadt. Ein imposanter Anblick ist auch das historische Rathaus. Und natürlich darf man sich einen Bummel über die Reeperbahn nicht entgehen lassen, die sich von der einstigen Sex-Meile immer mehr in ein Vergnügungszentrum für jedermann verwandelt.